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Is AI a bubble?
Stefan Steiner provides you an insight, why we think AI is in a bubble: soaring capex, artificial demand, distorted valuations, and unsustainable economics signal excess. The question is not if, but when the correction hits.
We are sharing here the thoughts of one of our favourite fund managers. In terms of utility, AI is certainly not a bubble as we have barely scratched the surface of its potential. However, from an investment perspective, signs of excess are clear. The concerns are:
1) Capex and chip costs: The hardware is extremely expensive and decays quickly – most chips may need replacing every 3-5 years. Even with rapid revenue growth, the economics may not cover this replacement cycle.
2) Artificial demand: Much of the “insatiable” compute demand may be artificial. I think the demand can be explained by the fact that many AI services are effectively given away at unsustainably low prices to gain market share. It is like Ferrari suddenly selling cars at Fiat prices – demand would explode, but it would not be profitable. OpenAI is spending hundreds of billions on chips and cloud infrastructure but is just charging a fraction of that to boost growth. Hence, people are happily using AI for nearly free.
3) Accounting distortions: Valuations often overlook real costs such as stock option-based compensation packages, which are an enormous cost to a company. For example, NVIDIA’s share count has been flat since 2019 despite over $100 billion in buybacks. If you include the cost of buybacks for employee compensation, earnings would be dramatically different, making NVIDIA a very expensive stock.
4) Cash flow strain: Most of the “Magnificent 7”, aside from Apple and NVIDIA, are channelling large portions of cash flow into data centre construction that will be obsolete in just a few years, while revenues are not growing fast enough to justify the pace of spending.
All this to say that demand is there because of the artificially low price, but the economics do not add up, and implementation is not growing fast enough compared to the decay of the infrastructure. Valuations are stretched and not representative of real earnings when you consider true employee compensation. This means AI is in a bubble, and when liquidity dries up, it will have a major impact on the economy. The real question is when, not if, which makes the situation tricky. This could continue for another year or two or end sooner, which makes the market dangerous for both bulls and bears.
Ist KI eine Blase?
Wir möchten hier die Gedanken eines Fondsmanagers teilen. Was den Nutzen angeht, ist KI sicherlich keine Blase, da wir ihr Potenzial bisher nur ansatzweise ausgeschöpft haben. Aus Investitionssicht sind jedoch deutliche Anzeichen für eine Überbewertung erkennbar. Die Bedenken sind:
1) Investitionskosten und Chipkosten: Die Hardware ist extrem teuer und veraltet schnell – die meisten Chips müssen möglicherweise alle 3–5 Jahre ausgetauscht werden. Selbst bei einem raschen Umsatzwachstum reicht die Wirtschaftlichkeit kaum aus, um diesen Austauschzyklus zu decken.
2) Künstliche Nachfrage: Ein Großteil der „uner-sättlichen” Nachfrage nach Rechenleistung könnte künstlich sein. Meiner Meinung nach lässt sich die Nachfrage dadurch erklären, dass viele KI-Dienste zu untragbar niedrigen Preisen angeboten werden, um Marktanteile zu gewinnen. Das ist so, als würde Ferrari plötzlich Autos zu Fiat-Preisen verkaufen – die Nachfrage würde explodieren, aber es wäre nicht rentabel. OpenAI gibt Hunderte von Milliarden für Chips und Cloud-Infrastruktur aus, verlangt aber nur einen Bruchteil davon, um das Wachstum anzukurbeln. Daher nutzen die Menschen KI gerne und fast kostenlos.
3) Verzerrungen in der Rechnungslegung: Bei Bewertungen werden oft die tatsächlichen Kosten übersehen, wie z. B. aktienoptionsbasierte Vergütungspakete, die für ein Unternehmen enorme Kosten verursachen. So ist beispielsweise die Anzahl der Aktien von NVIDIA seit 2019 trotz Rückkäufen im Wert von über 100 Milliarden US-Dollar unverändert geblieben. Berücksichtigt man die effektiven Kosten der Mitarbeitervergütung, würden sich die Gewinne dramatisch verändern, was NVIDIA zu einer sehr teuren Aktie machen würde.
4) Cashflow-Belastung: Die meisten der „Magnificent 7“, mit Ausnahme von Apple und NVIDIA, investieren einen Großteil ihres Cashflows in den Bau von Rechenzentren, die in wenigen Jahren veraltet sein werden, während die Einnahmen nicht schnell genug wachsen.
All dies bedeutet, dass zwar aufgrund der künstlich niedrigen Preise eine Nachfrage besteht, die Wirtschaftlichkeit jedoch nicht stimmt und die Umsetzung im Vergleich zur Veralterung der Infrastruktur nicht schnell genug voranschreitet. Die Bewertungen sind überzogen und spiegeln nicht die tatsächlichen Gewinne wider, wenn man die tatsächlichen Mitarbeitervergütungen berücksichtigt.
Das bedeutet, dass sich KI in einer Blase befindet und dass es erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft haben wird, wenn die Liquidität versiegt. Die eigentliche Frage ist nicht ob, sondern wann dies geschehen wird. Es kann noch 1-2 Jahre dauern, oder auch früher enden, was den Markt sowohl für Bullen als auch für Bären gefährlich macht.
Für weitere Informationen, schreiben Sie an ss@cb-partners.com.
Published by
Stefan Steiner
October 30, 2025
October 30, 2025

